Akira: Kaneda´s Bike by Arvo Brothers

new_kaneda_02Im Jahre 1988 folgte nach gut 6 Jahren die filmische Umsetzung (Anime) des 1982 von Katsuhiro Otomo begonnen Manga´s Akira.
Der Film sowie die Manga´s waren Wegbereiter für die Manga und Anime Szene in den westlichen Ländern.

Ich war 16 Jahre alt, als ich den Comic sowie den Film das erste Mal sah. Ein überwältigendes Werk, welches mich nachhaltig an (Dark)SciFi Literatur band und eine tiefsitzende Faszination für dieses Genre´ und vor allem der darin oft vorkommenden und berechtigten Medienkritik, erschuf.
Ähnlich wie andere DarkFuture Werke (BladeRunner, Ghost in the Shell, RunningMan und RoboCop) lies Katsuhiro Otomo mit Akira den Leser und Betrachter, bereits vor gut 30 Jahren, in eine Zukunft eintauchen, deren Atmosphäre zwar äußerst düster und surreal wirkt, bei genauerem Hinsehen allerdings, immer mehr Parallelen zur Gegenwart aufwirft. Die Gesellschafts- und Medienkritik in diesem, wie in vielen anderen Werken des DarkFuture Genre´s, ist aktueller als je zuvor.

Der Film ist nichts für schwache Gemüter und trägt vollkommen zu recht: FSK 16* (!)

Leonardo di Caprio hat vor Kurzem über seine Filmproduktions Firma die Rechte an einer Real-Verfilmung für Akira erworben. Die Veröffentlichung einer Umsetzung ist für 2018 geplant.

Eine der Hauptrollen ist der junge Kaneda, der Mitglied einer Motorradgang ist.
Die Brücke zu den bunten Steinen haben die Arvo Brother´s kreiert. Mit Kaneda´s Bike haben sie eine brillante und technisch hervorragende Umsetzung erschaffen, die ihres Gleichen sucht.

book_01

Erfahre mehr:

Katsuhiro Otomo

Akira – Comic

Arvo Brothers

*Hier noch mal ausdrücklich: Insbesondere der Film ist nicht geeignet für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren.

5 Gedanken zu “Akira: Kaneda´s Bike by Arvo Brothers

  1. Von der Realverfilmung wird doch schon seit Jahren erzählt, bzw. existieren Gerüchte, oder täusche ich mich da. Selbige gilt für Neon Genesis Evangelion (wobei die ist dann doch gedreht worden, heißt jetzt nur Pacific Rim ;))

    @Wortman:
    Nunja, da ich 1993 geboren bin, weiß ich nicht wie die Animefilmlandschaft damals so Aussah.
    Aber Animes sind und werden in Deutschland (bzw. Deutschsprachigen Raum) immer ein Nischenmarkt sein, wenn man vielleicht von Serien wie Heide, Wicki und co vielleicht mal absieht. Liegt einfach daran, das jedwediger Zeichentrick in diesen Breitengraden als Kinderkram abgestempelt wird, was auch bei Werken die ein etwäs älteres Zielpublikum haben auch zutrifft (zum Beispiel Naruto) und dann dementsprechend Proteste von „Experten“ bei Bild und co veröffentlicht werden.
    Wobei zugegebener Maßen 99% der Animes/Mangas/Light Novels/etc. dann doch vom Inhalt her ziemlicher Schrott sind.

  2. @ TRW

    Hey

    Die Meinung, das 99% der Animes etc. vom Inhalt her Schrott sind, teile ich nicht.
    Im Gegenteil, ich denke eigentlich eher, dass viele Sachen insbesondere vom Inhalt (nicht visuelle Darstellung) sehr tiefgreifend sind. Und das ist der Grund warum, im deutschsprachigen Raum viele damit nichts anfangen können. Denn da muss man sich erstmal rein denken.
    Da gibt man sich lieber doch den MassenMedien hin, die einem schon säuberlich die Meinung bilden und mit Trivial-Literatur und „Assi“-Fernsehen den Abend „vereinfachen“.

    Das nennt man auch Tittytainment!

    Ein Hoch auf Deutschland, Land der Dichter und Denker.

    MfG

    BoB

  3. @BoB,
    kleine Frage wie viele Animes kennst du denn so?
    Weil das meiste ist schon ziemlicher Schrott muss ich sagen.
    Kämpfer, Strike Witches, Dragons Rioting, Princess Lover, Sailor Moon, und viele andere Serien deren Titel ich nicht ausdaspreche.
    Dann gibt es auch noch Serien die zwar potenzial hätten gut zu sein (bzw. eine Interresante Hintergrundgeschichte hätten), dann aber im Verlauf immer schlechter werden, weil die Story(entwicklung) ziemlich zäh und langweilig ist.
    Bsp., SAO und Infinite Stratos (2) (wobei bei letzteren geht die eigentliche Handlung in Nichtigkeiten unter, ich mein nur die verschwindenten Unterhosen)
    Und dann darfst du nicht vergessen, das in Japan Animes selber ein Massenmedium sind, bei denen es nur auf Profit ankommt.
    Sogar Dragonball ist schlussendlich eine Cashcow (was aber trotzallem faszienierend ist, das die Serie auch nach Zwanzig Jahren noch eine hohe Popularität besitzt, eine Seltenheit im kurzlebigen Anime“markt“).
    Und dessen Geschichte ist bei näherer Betrachtung auch nicht wirklich tiefgründig. Ok schlussendlich geht es darum für seine Freunde und für die Menschheit zu kämpfen und dadurch immer stärker zu werden, aber bei genauerer Betrachtung läuft es am Ende darauf aus, das irgendein Typ auftaucht der Ärger macht und dann bekämpft werden muss.

    Ok, viele Serien die ich jetzt aufzählte gehören auch zur Kategorie Comedy und wollen (vielleicht) bewusst „trashig“ sein. Aber Comedy kann auch gut oder schlecht sein, und Trashwerke, sind nicht wirklich unbedingt besser, wenn sie dazu stehen das sie Trash sind.

    Es gibt (für mich) auch gute Serien wie, Fullmetal Alchemist, Black Lagoon und auch One Piece.
    Und vielleicht war die Aussage das 99% Schrott sind auch ein wenig übertrieben, aber „gefühlt“ kann man das sagen.

  4. Guten Abend

    Um deine Frage kurz und unpräzise zu beantworten: Viele.
    Gesehen davon habe ich eine Menge.

    Ghost in the Shell, Prinzessin Mononoke, Monster, Record of the Lodoss War, Neon genesis evangelion, Die letzen Glühwürmchen, Vision of Escaflowne, Kicker´s, Mila Superstar, Lady Oskar … und so weiter…

    Alles gesellschaftskritische Anime´s, die alle einen beeindruckenden Tiefgang haben…wenn man sich damit auseinander setzt. Man kann sie auch einfach nur gucken. Die Frage ist natürlich, ob man sich der Kritik bewusst wird.
    Ich muss zugeben, dass ich manche Zusammenhänge in den Filmen er st nach mehrmaligen anschauen in Verbindung setzen und verstehen konnte.

    Aber die Aussage, dass 99% der Anime´s Schrott sind, halte ich für nicht verifizierbar.

    MfG

    BoB

Kommentare sind geschlossen.