WIP – Space Logistik Konzept #001

Space Logistik Konzept
(WIP – Work in Progress)

Inspiration und Interpretation

Wie bereits letzten Sonntag angekündigt, bastele ich gerade an Etwas „space-igen“. Oder besser gesagt an einem Konzept zur Etablierung diverser Standards für den Bau von Space-Logistik-Elementen. Wobei mir die Idee bzw. die Gedanken zu einem Cargo-Konzept durch eine Skizze von Wochenender für ein vollkommen anderes Konzept kamen. Es ist sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlich Menschen eine Idee interpretieren und für sich selbst entwickeln. Nutzzweck und Hintergrund sind grundlegend unterschiedlich, aber der Ursprung der Gedanken ist der selbe.

Grundidee

Die Grundidee die ich verfolge ist ein modulares System welches, auf aktiven und passiven Komponenten basiert. Aktiv heist in diesem Fall, dass sich das Element selbstständig bewegen kann (es hat also einen eigenen Antrieb). Passiv bedeutet, dass das Element nur durch aktive Elemente bewegt werden kann (es hat also keinen eigenen Antrieb). Beide Elemente sollen sich über Standard Kopplungen zusammenfügen lassen, welche vom Einsatzzweck des passiven Elementes abhängig sind. Was kompliziert klingt, lässt sich anhand des Beispiel von Container im ISO Standard leicht veranschaulichen. Die Container bieten den Grundstandard (Volumina und Grundstruktur, siehe Containerecke), der sowohl auf dem Containerschiff als auch im Hafen (Kran, Förderfahrzeuge) und im Schienentransport umgesetzt ist, und somit die Möglichkeit bietet den Container von A nach B zu transportieren, ohne dass der Inhalt des Containers umgeladen werden muss. Das klingt erstmal ziemlich simpel und selbstverständlich. Allerdings war die Einführung eines solchen globalen Standards eine Herausforderung an die Ingenieure unserer Gesellschaften, die wie kaum eine andere unsere Welt enger zusammenbrachte und den Transport von Gütern erheblich preiswerter und umweltschonender macht.

1. Entwurf

Als ich darüber nachdachte, welche Anforderungen an einen Container in der Space-Lokistik gestellt werden, befasste ich mich als erstes mit der Umwelt des Containers. Neben den widrigen Umständen (Weltall, unterschiedliche atmosphärische Bedingungen) ist mir relativ schnell der Gedanke gekommen, dass während des Umschlages sowie der Ladung und Löschung des Containers Platz eine entscheidende Rolle spielt. Deshalb habe ich mich entschieden den ersten Container, unabhängig vom Standard der Grundstruktur, so zu konstruieren, dass er von mehreren Seiten beladen und gelöscht werden kann. Und zwar so, das möglichst viel Platz gesparrt wird. Denn dieser ist vor allem im Weltall kostbar, bzw. teuer.

Abmessungen und Eigenschaften

Die Bodenbasis des Containers beträgt 10×16 Noppen und die Dachbasis beträgt 16×24 Noppen. Der Container ist 12 2/3 Steine hoch. Vier Kopplungsansätze sind in der Containerkonstruktion verankert und nach oben rausstehend. Der Container ist stapelbar und lässt sich zu drei Seiten öffnen. Die seitlichen Türen öffnen werden nach oben geöffnet. So wird ein nutzloser, platzraubender Schwenkbereich verhindert.

Im Dach ist eine Luke installiert, durch die man sich zwischen dem Container (passiv) und dem Raumschiff (aktiv) bewegen kann. So ist es möglich, das Raumschiff zu betreten bzw. zu verlassen, auch wenn es mit angekoppelten Container gelandet ist.

Space Container Conzept

Space Container Conzept

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10 Gedanken zu “WIP – Space Logistik Konzept #001

  1. Hallo BoB,

    erstmal sieht der Container schon sehr spacig aus und wird sich im Kontext eines Container-Transportschiffs bestimmt gut machen! Die Farbkombination gefällt mir.
    Aber warum hast du ihn „upside down“ gebaut? Die grauen Slopes an den Ecken gäbe es doch auch invers, oder?
    Was auch schwierig wird (im Vergleich zu den auf irdischen Containerschiffen üblichen Container) wird das Anordnen nebeneinander (wegen der schrägen Seiten). Aufeinanderstapeln wird wohl gehen.

    Gruß
    Martin

  2. Solch ein Container hat wenig Ladekapazität. Nicht nur wegen der geringeren Boden zur Decken Fläche. Auch durch die beiden seitlichen Türen. Ein wuchtiger Container, der wenig transportieren kann. Die sogenannten Erdenstandards haben sich da schon bewährt inkl. der Flugzeugcontainer 😉

    Nichtsdestotrotz sieht der Container wirklich rech spacig aus und die Stapelung nach oben ist gut gelöst. Seitlich nimmt er durch die Schräge natürlich viel Platz weg.

    Mich persönlich stört diese inverse Bauweise nicht. Scheint eh gerade in diversen Bereichen in Mode zu kommen, wenn ich mir diverse MOCs so ansehe.

  3. Hey BoB,

    ich finde den Container sehr gelungen, insbesondere die vom RAUMSCHIFF DER SUPER-GEHEIMPOLIZEI inspirierten Türen ^^. Die Kapazität ist denke ich ok, ggf. könnte man den Container noch ein bissel breiter machen (dann passen z.B. dickere Fahrzeuge rein 😉 ).

    Warum der Container invers gebaut ist würde mich auch interessieren. Nicht dass es mich stört, aber das machst du doch nicht ohne Grund.

    Aber das wirklich interessante ist doch die Idee des standardisierten Containers, da schweiften meine Gedanken sofort ab zu weiteren Transportschiffen und Verladeeinheiten.

    Liebe Grüße
    Sylon

  4. Moin zusammen

    Vielen Dank für euer Feedback 🙂
    Vorab: Das ist eine Konzeptstudie, kein fertiger Standard.

    Dieser Container hier stellt eine von drei Varianten dar, die in dem Gesamtkonzept (in meinen Kopf und auf dem Papier) vorgesehen sind.

    „Warum die schrägen Seiten?“

    Die schrägen Seiten bedingen sich aus der Funktion der seitlichen Türen. Stellt man zwei dieser Container neben einander ergibt sich ein dreieckiger Freiraum am Boden und an der Decke ergibt sich ein gewünschter Abstand, damit die seitlichen Türen geöffnet werden können. So kann trotz direktem Anreihen der Container die Ladung gelöscht oder geladen werden.

    Diese Möglichkeit bieten normale Container eben nicht.

    „Warum wurde invers gebaut?“

    Ja, das wurde sehr wohl aus ganz bestimmten Gründen gemacht. 🙂

    1. Grund:

    In der aktuellen Form wurden 24 Slope (4460b) Steine verbaut. Der Durchschnittspreis liegt bei 0,08€.
    D.h. 1,92€ gesamt.

    Wenn der Container nicht invers gebaut wird, muss ich zu inversen Slopes (2449) greifen.
    Der Durchschnittspreis in DBG liegt bei 0,20€. Bei 24 Steinen ergibt sich ein Preis von 4,80€

    Bei (vorerst) geplanten 10 Container ergibt sich eine Kostenerhöhung von über 150% bzw. 29€.

    2. Grund

    Die inverse Bauweise schafft die Möglichkeit diverse Elemente zu verbauen, deren Form und Nutzen in einer non-inversen Bauweise nicht darstellbar wäre. Z.B. die Scharniere am Boden. Die als Halterung dienen.

    So, ich ess jetzt erstmal 😉

    MfG

    BoB

  5. Die beiden Gründe für den Inversbau sind vollkommen nachvollziehbar 🙂

    Ok, Entladung einzelner Container ohne sie vom spaelplatz zu entfernen – das kann man als Grund für die schrägen Seiten gelten lassen. Obwohl ich eher dazu tendieren würde, nur eine Seite zum Öffnen zu lassen. Die, wo der nächste Container dran steht.

    Ich tendiere trotzdem immer noch für das normale Klapptor. 🙂

  6. Ungewöhnliches Containerkonzept!
    Ich kenne sonst nur 4 Eckige!
    Interessant!

  7. Interessantes Konzept.

    Mein Vorschlag: secheckige Container

    Wabenstrukturen haben viele Vorteile, sehen spacig aus und die ganze Sache dürfte eine Herausvorderung darstellen. ^^

  8. Ich bin ja auch eher für die 4 eckigen Container, da mehr Volumen. Aber dann hättest du nicht die Flügeltüren verbauen können (-;

    Wären halt nicht so interessant.

    Sieht auf alle Fälle spaciger aus (-:

    Gruß
    Horace

  9. Das ist wahrscheinlich der ungewöhnlichste Container, den ich je gesehen habe.

    Die Struktur gefällt mir schon sehr gut. Auch die Farbkombi sieht sehr spacig aus.
    Aber ich würde an die Flügeltüren die Nummern der Container schreiben, also 01,02,03 usw.
    Und zu guter letzt habe ich noch eine Frage: Was wollt ihr mit 10 dieser Container? Ein Frachtschiff bauen?
    Eine Cargozone?

    LG, Chewbacca2503

  10. Hey Chew

    Danke für das Feedback. 🙂

    Der Container wie er hier zu sehen ist, ist nur ein Entwurf. D.h. Es wird noch entsprechende Änderungen/ Anpassungen geben. Die Idee mit den Nummern oder einem Code an den Flügeltüren ist klasse.

    Wir planen schon längere Zeit ein größeres Space Diorama (für Ausstellungen) dabei werden diese und die anderen Containertypen an denen ich derzeit bastele eine Rolle spielen. 😉

    MfG

    BoB

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