Projekt: Dunholm Kommandantur – Baubericht

WIP Dunholm Kommandantur

Sortieren muss sein. Hier war ich auf der Suche nach Jumpern und Headlight Bricks, also Konverter-Elementen, in Light Blusih Gray. Auch das kostet immer sehr viel Zeit.
Für den näherrückenden 4.Berliner SteineWahn planen wir diesmal neben dem mittelalterlichen Display Dunholm, dieses zu erweitern. Und zwar um eine Garnison inklusive aller dazu gehöriger Gebäude. Explizit sind folgende Gebäude geplant: die Kommandantur, eine Schirrmeisterrei, ein Unterkunftsgebäude, ein Exerzierplatz ein Offiziersheim und ein Zeughaus.

Letztes Jahr (2014) im Dezember habe ich mit dem Bau des ersten Gebäude, der Kommandantur, begonnen und konnte das Haus letzte Woche fertigstellen. Das Ergebnis konntet ihr hier bereits sehen: Dunholm Kommandantur
Im nächsten Schritt werde ich das Gebäude mit einem Innenleben ausstatten. D.h. Vertäfelung, Möbel etc.

Das Gebäude:

Das Gebäude selbst wurde dementsprechend im Puppenhaus-Stil geplant und erbaut. Der große Eingangsbereich, also die Lobby, stellt neben seiner repräsentativen Funktion gleichzeitig das Atrium da. Zwei flankierende Hausflügel ergänzen die Funktionen des Gebäudes durch zusätzlichen Raum für den Verwaltungsbereich und mit einem Treppenhaus.
Die zweite Etage stellt sich mit gleichartiger Raumaufteilung ebenso großzügig und funktionell da.

Bautechnik:

Die einzelnen Ebenen des Gebäudes, angefangen beim Dach über die Etagen, sind abnehmbar. Um eine spätere Erweiterung und einen Innenausbau zu vereinfachen. Die flankierenden Flügel, explizit Verwaltung und Treppenhaus, sind modular „angesteckt“ und lassen sich ebenfalls abnehmen. Hier bei war in erster Linie der Gedanke der Transportvereinfachung führend. Die Wände im Erdgeschoß sind in Masse doppelwandig realisiert. Im Obergeschoß wird eine Vertäfelung großzügig installiert.

Fotos:

WIP Dunholm Kommandantur

Die Grundplatte des Gebäudes ist zwei Steine hoch und stellt die Basis für das Erdgeschoß dar. Alle weiteren Ebenen liegen modular, aber mit vereinzelten Noppen Verbindungen befestigt, auf.


WIP Dunholm Kommandantur

Rückansicht. Hier sieht man die Raum- und Ebenenaufteilung. Bei genauer Betrachtung sieht man die Fließenreihe zwischen Erd- und Obergeschoß.


WIP Dunholm Kommandantur

Letzte Bauschritte. Das Dach wird fertiggestellt.

Erfahre mehr:

– Die Kommandantur von Dunholm

– Das Nordland und das Gemeinschaftsprojekt „Chrono“

– Steine für dein Projekt findest du im THE BRICK TIME – Store!

10 Gedanken zu “Projekt: Dunholm Kommandantur – Baubericht

  1. Der Boden im Erdgeschoss sieht echt Klasse aus. Hat was edles. Echtes Marmor (-:

    Gruß
    Horace

  2. Also insgesamt finde ich die Kaserne sehr gut, jedoch stört es mich etwas, dass die Farbe der Wände eher dem viktorianischen Stil gleichen. Sprich: Es sieht unpassend für die damalige Zeit aus. Der Aufbau und die Art und Weise der Kombination machen für mich eher den Eindruck, als wäre sie in der industriellen Revolution beheimatet. Da ich bei Lübeck wohne und es dort sehr viele Bauten in diesem Stil vorfinden kann, habe ich das Gebäude hier damit sofort assoziiert…

    Aber das ist bekanntlich Geschmackssache, ich finde es dennoch sehr gut gelungen als Einzelwerk.

    Mfg

  3. Steine suchen gehört zum Bauen dazu!
    Zumindest bei mir! 😉

    Die Rückansicht sieht schon toll aus!

    Oh.je, dein Haus ist fast so breit wie meine Altstadt! 🙁
    Da müssen wir die beiden Bauten weit auseinander stellen, sonst sieht es komisch aus!

    Lars, der diesmal klein und filigran gebaut hat! 🙂

  4. Guten Morgen,

    Danke für euer Feedback 🙂

    @ Horace

    Oben werde ich wohl „Holz“ als Boden verwenden. Also Reddish Brown.

    @ DaKurlzz

    Deine Kritik ist absolut berechtigt und ich kann sie gut nach voll ziehen. Zumal oft das Wort „Castle“ vorkommt.
    Also das Nordland selber ist eine fiktive Welt die an das Mittelalter angelehnt ist. Aber das ist nur eine sehr, sehr grobe Richtungsvorgabe. Grimmhavn war zum Beispiel als klassisches Castle Projekt geplant und umgesetzt. Allerdings bauen wir an dem Projekt „Nordland“ und „Chrono“ schon seit jetzt 10 Jahren. Und die Prosa dazu gibt es schon seit fast 20 Jahren.
    In dieser Zeit hat LEGO so viele neue Elemente und Farben rausgebracht, die förmlich dazu einladen den eigenen, gesetzten Rahmen der Fantasie aufzubrechen. Deswegen habe ich, als ich Anfing Dunholm zu planen überlegt es architektonisch zum Ende des Mittelalters bis zu dem von dir genannten viktorianischen „Zeitalter“. Tatsächlich wirkt das bei reiner Betrachtung komisch, das merke ich selber manchmal. Das fängt ja schon bei den Soldaten mit den, wenn man den historischen Bezug nimmt, völlig veralteten Helmen.

    Aber ich mag die Kombinationen, oder um es auf den Punkt zu bringen, ich mag es alles zu kombinieren. Dass das in der Gesamtheit nicht jeden gefällt ist eigentlich ein unausweichlicher Fakt und deshalb ist jede Kritik willkommen. 🙂

    @ Larsvader

    Oha, da brauchen wir Platz…viel Platz.
    Ich bin gespannt auf die Altstadt. 🙂

    MfG

    BoB

  5. Hi BoB,

    Ich bin mal wieder schwer beeindruckt. 😀
    Zwei Daumen hoch!

    Ich mag den Stil Dunholms, der sich in jedem eurer Bauwerke widerspiegelt. Es passt einfach alles zusammen und gibt ein solides stimmiges Bild, sowohl farblich aus auch architektonisch (und dies wiederum baulich, wie auch Lego-baulich *g*), dem es jedoch nicht an Fantasie und Eigenkreativität mangelt.

    Bin ein großer Freund von Making-of-Fotos und es ist immer wieder eine Freude euch beim Bauen online über die Schulter schauen zu dürfen

    Warte gespannt auf mehr Bilder, die da sicher kommen werden. 🙂
    Und vor allem auf Detailaufnahmen.

    Viele Grüße von den Noppenquadern,
    Thorsten

  6. @BoB

    Ja, jeder hat seinen eigenen Geschmack und ich stimme dir zu, dass man auch alte „Regeln“ brechen kann, indem man etwas Neues ausprobiert.

    Ich habe jedoch Bedenken, ob die Kaserne und die neueren Modelle sich noch kombinieren lassen mit den älteren und ob es nicht etwas Konfliktpotenzial in sich hat, wenn man die Kaserne zB mit der Mauer verbindet.

    Man müsse sich vorstellen, dass dies Gebäude nun an einer Stadtmauer angrenzt und diese zB in grau gehalten wird. Durch das Gebäude und deren Architektur, müsste die mauer sicherlich „angepasst“ werden (falls es denn eine gibt). Wenn es eine gäbe, würde ich dann die Sternenform bevorzugen, da diese sich damit noch kombinieren lässt.

    Alles in allem jedoch schließe ich mich deiner Aussage an, dass man bestehendes infrage stellen und kombinieren sollte. Ich bin ja mal gespannt, wie es sich noch entwickeln wird.

  7. @ Thorsten

    Danke 🙂
    Ich bin auch immer sehr angetan, wenn man Einblicke in Bautechniken und Projektfortschritte bekommt. Komischer Weise bekomme ich dann immer richtig Elan, wenn ich sehe da es bei anderen voran geht und das dort was geschafft wird. 🙂

    @ DaKurlzz

    Probieren geht über studieren 🙂
    Die Stadtmauer gibt es doch schon, schau mal hier:
    – Dunholm mit Mauer im Vordergrund

    Das Konzept mit dem „viktorianischen“ Stil habe ich mit dem Anwesen der Strindberg angefangen umzusetzen. Das steht ebenfalls in Dunholm:
    – Das Anwesen der Strindbergs

    Also wie die Mauer sich dann letztendlich um die Garnison fügt, weis ich noch nicht so richtig. Eine Idee bzw. eine Blaupause ist schon da. Aber ich weis nicht ob das von der Fläche her reicht.

    Auf jeden Fall geht es bald weiter, dann werden wir sehen 🙂

    MfG

    BoB

  8. Danke Bob, ich sehe es gerade.

    Interessante Bauweise, jedoch hätte ich das Tor um ein Torhaus verstärkt. Beispielsweise hätte man einen Turm oder zumindest einen Wehrgang errichten können, welches das Tor befestigt und vor Rammen stärker schützt.

    Ich bin allgemein nicht der große Fan von diesen neuen Steinen, die ähnlich aufgebaut sind wie Ziegel. Damit geht der Spaß irgendwie etwas weg, weil man selbst nicht mehr dazu „gezwungen“ wird, es von eigener Hand so detailgetreu wie möglich darzustellen.

    Aber was rede ich da auch, ich baue schon gut 4-5 Jahre nicht mehr, da bin ich eh schon voll aus dem Konzept draussen 😀

  9. @ DaKurlzz

    Die Erweiterungen, also z.B. um ein Torhaus mussten damals Aufgrund von Steinmangel ausfallen.

    Ja, das verstehe ich sehr gut und habe selbst auch lange gehadert mit den neuen Farben und Elementen. Es werden immer mehr Kombinationen und Darstellungen durch wenige, oder manchmal auch nur einen Stein möglich. Dafür hat man früher lange gesessen und sich Gedanken gemacht, wie man das annähernd mit den verfügbaren Elementen realisiert.

    Aber insbesondere die neuen Farben und vor allem die „Ziegelstein-Steine“ begeistern mich immer wieder aufs Neue.

    Mals sehen was LEGO uns noch so alles an Steinen beschert. 🙂

    MfG

    BoB

  10. Also ich bin eher skeptisch eingestellt, weil das eigene Können dadurch ja Bedeutung verliert. Die einzige Herausforderung besteht dann ja nur noch daraus, die Steine sinnvoll zu kombinieren und an passenden Stellen zu setzen.

    Also ich denke mal, dass Lego, vor allem bei der Kategorie Star Wars, auf größere Steine setzen wird. Ich bin allgemein kein Fan der Philosophie „je größer desto besser“. Anstatt kleiner Teile habe ich nur noch große im Karton. Vor allem die neuen Star Wars Produkte regen nur meine Aufmerksamkeit, weil ich die neuen Figuren so stark finde..

    Aber ich will nicht alles schlecht reden ;D

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