‚Where The Wild Things Are…‘ – by Luke Watkins Hutchinson

Was können sechs Jahre LEGO als Hobby so mit einem Modellbauer machen? Na auf jeden Fall einen erhöhten Platzbedarf, eine regelmäßig erhöhte Belastung des Geldbeutels und… und… ach ja, na klar! Die allgemeinen Bau-Fähigkeiten werden stark ausgeprägt. Einen schönes Muster-Beispiel hierfür ist Luke Watkins Hutchinson. Vielen bekannt unter seinem Nickname Derfel Cardan und aus der Fach-Literatur erst recht. In seinem sechsten Moccer Jahr philosophiert Luke vor allem über die Änderungen die er in der Bauer-Community wahr nimmt. Viele seine Wegbegleiter im Geiste sind nicht mehr aktiv, noch mehr neue Bau-Künstler sind hinzugekommen. Er berichtet über den „Burnout“ des Moccens, den ich persönlich auch schon wahrgenommen habe, und wie er sich in seinen Tätigkeiten niederschlägt … Dinge die Moccer eben bewegen und über die man noch nicht so oft, zumindest öffentlich, gesprochen hat.

Aber keine Sorge, Luke versorgt uns trotzdem gleich zum Anfang des sechsten Jahres mit einem MOC in gewohnter Andersartigkeit. ‚Where The Wild Things Are...‘ strotzt vor Details und ist ein beeindruckendes Gesamtwerk. Kopf hoch Luke, sollte da Motivation fehlen spürt es man nicht…

'Where The Wild Things Are...'

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8 Gedanken zu “‚Where The Wild Things Are…‘ – by Luke Watkins Hutchinson

  1. So ein Bau aus dem Bereich, den ich gleichzeitig bewundere und nicht leiden kann. Einerseits ein Meisterstück, andererseits wird bestimmt die Hälfte aller gelungenen Wirkung durch Bautechniken erreicht, die ich als geschummelt empfinde (biegen, binden, unsauber klemmen usw.). ^^“

  2. Hallo Walter,

    das sehe ich ähnlich. Eine Grundstabilität sollte am Modell vorhanden sein. Und eine Haus sollte auch sein Haus und kein „Kartenhaus“. Aber diese Modelle sind gleichzeitig auch einfach schön anzuschauen. 🙂

    MfG

    BoB

  3. Es sieht unglaublich genial aus!
    Ein Kunstwerk!
    Gar nicht mehr wie Lego.
    Aber da mir das ganze Gegriebel zu viel ist, würde ich so etwas nicht selber probieren zu bauen.
    Da bleibe ich doch lieber bei meinem Stil…..der ist auch einfacher zu bauen! 😉

    Lars, der einfache Legostapler

  4. Keine Frage, ein optischer Hochgenuss. Schon aus kurzer Distanz lässt sich dabei fast nicht mehr erkennen, ob es sich dabei noch um ein Lego-Modell handelt. Fluch und Segen zugleich, wie ich finde. Auf der einen Seite zeigt uns dieses Modell eindrücklich, was mit Lego heutzutage machbar ist, um es genau solchen Menschen zu zeigen, die Lego nur als klassisches (Kinder-)Spielzeug ansehen. Auf der anderen Seite ist eben Lego ein Kinderspielzeug, und das darf man in MOCs durchaus auch sehen dürfen. Ein sehr, sehr schmaler Grat, auf dem sich solche Baukünstler (und auch wir) jeden Tag aufs neue bewegen.

    Dennoch überwiegt bei mir mehr die Faszination über das, was man mit Legosteinen modellbauerisch möglich werden lassen kann.

    Viele Grüße vom feuerroten Maik

  5. @Lars
    Dann doch lieber schön groß und als Puppenhaus. So seh ich das auch 😀

    @Maik
    Deine wohlgewählten Worte treffen ziemlich ins Schwarze. Denn trotz der vielen Diskussionen um solch extravagante MOCs bleibt bei aller Kritik die Leistung des Erschaffenen im Vordergrund. Die sollte man schlicht anerkennen und das Erschaffene einfach mal genießen.

    Und ja, wir reden trotzdem von Spielzeug 😉

    MfG

    BoB

  6. Ich sehe das ähnlich: als MOC natürlich total krass. Echt der Hammer. Der Baustil ist schon cool. Keine Frage. Die Leistung soll auch nicht geschmälert werden aber Maik hat es gut getroffen. Irgendwie sollte man doch das „gute, alte Lego“ noch erkennen können.

    Ich beneide euch um eure Fertigkeiten, solche Bauten herzustellen. Komme ja immer wieder ins Staunen, was sich da auf Brickshelf oder Flickr so bietet. Andersherum hat man selber kaum Lust irgendwas zu machen, weil man eben solche Sachen vor Augen hat.
    Sollte nicht abwertend gemeint sein oder eher als Kompliment an die Baukunst. Aber der Normalo fühlt sich da vielleicht nicht immer ganz wohl 😉

  7. @Wortman
    Vielen Dank für diese offenen Worte. Die man so ähnlich gelegentlich auch in den Foren lesen kann und die auch gut reflektieren wie sich mit Sicherheit nicht wenige (A)FOL´s fühlen. Schwierig ist dabei u.a. die Motivation für die Teilnahme an Wettbewerben und Ausstellungen zu bekommen und zu erhalten. Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Natürlich auch die grundsätzliche Präsentation der eigenen Modelle auf den entsprechenden Onlineplattformen.

    Allerdings denke ich auch, dass die „Baumeister“ in erster Linie ihr Können und vor allem ihr MOC´s einfach nur präsentieren möchten. 😉

    Aber es öffnet sich auf jeden Fall ein interessantes Thema, dessen Berücksichtigung wir demnächst nach gehen werden. 🙂

    MfG
    BoB

  8. Wie gesagt, ich schaue mir solche Bauten unheimlich gerne an und freu mich auch über diese kreativen Taten. Immer wieder ein Augenschmaus ist Legopard, wenn ich teilweise seine Bauten betrachte. wie er mit einfachen Mitteln tolle Sachen baut.

    Ich würde auf keine Ausstellung gehen 😉 Dafür reichen meine Künste nicht wirklich 🙂 So aufwendige MOCs sind nicht meine Welt… von den fehlenden Steinen mal abgesehen.

    Lasst euch nicht beirren. Macht schön weiter, damit wir was zu gucken haben 😀

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