Kesselschiff "Eiserne Hilde"

Wie viele richtig gesehen haben, gibt es ein neues Schiff im Nordland. Es hat lange auf sich warten lassen, aber da ich das Gewässer vor Grimmhaven im Zuge des TSL 2009 um sechs 48´er Platten erweitert hatte, war endlich genug Platz da um ein weiteres Schiff im Diorama zu integrieren.

In älteren Beiträgen hatte ich bereits erwähnt, dass das Nordland eine fiktive Welt darstellt, die ihre Inspiration sowohl im historischem Mittelalter als auch in Fantasyromanen findet. Zudem wollte ich von Anfang an die Stilrichtung „Steampunk“ mit einfließen lassen. Was mir erst nicht so recht gelingen wollte, bzw. wusste ich nicht wie ich es in meinen Baustil dementsprechend einfliessen lassen sollte.

Kurz vor dem TSL 2009 kam mir dann aus heiterem Himmel die Idee, einfach das überfällige Schiff im „Steampunk“-Manier zu gestallten. Natürlich mit dem passenden Hintergrund zum Nordland und Grimmhaven. Lange Rede kurzer Sinn, das kam dabei raus:

Kesselschiff „Eiserne Hilde“:

Das Kesselschiff besteht aus 4 normalen Schiffsrumpfteilen, sowie aus einem normalen Bug- und Heckteil. Das Unterdeck besteht lediglich aus dem Brennstofflager (noch Holz), dem kleineren Teil des Kessels und einigen Zahnrädern die am Oberdeck heraus stehen.
Auf dem Oberdeck findet man den Hauptteil des Kessels, die Kontroleinheit, und Bleirohre die in die Achterkajüte den Dampf/ Druck transportieren. Um dort ein Getriebe anzutreiben welches mit dem Schauffelrad verbunden ist.

Das Schiff ist unbewaffnet und bietet lediglich auf dem Oberdeck Tranportmöglichkeiten an.
Es wurde nur zu einem einzigen Zweck gebaut: Für die Erfoschung des neuen Antriebs.

Daten:

Bauzeit: ca. 8 Stunden
Teile: ca. 500
Länge: 64 cm
Breite: 18 cm
Höhe: 30 cm
Besatzung: 4 -> Kapitän, Technikus, 2 Kesselflicker

Hintergrund:

„Tuckernt arbeitet sich ein Ungetüm aus Eisen und Holz durch die See vor Grimmhaven.
Rauch steigt aus einem großen Schlot der in einem metallernen Klotz auf dem Oberdeck seinen Anfang hat.
Verdutzte Fischer und Matrosen blicken ungläubig drein als sie das umgebaute Schiff sehen.

Auf Befehl des Königs forscht der oberste Technikus des Reiches mit einigen Zwergen an der Nutzbarkeit von Dampfkraft in der Schifffahrt. Der alte Handelskahn „Flinke Hilde“ wurde dazu umgbaut und mit einem Kessel ausgestattet. Die erste Fahrt ist im vollem Gange, doch kommt das Schiff nur langsam vorran. Der Technikus hatte bereits vermutet ,dass das verbrennende Holz nicht genügend hohe Temperaturen erzeugen würde…“

Kesselschiff
Kesselschiff
Kesselschiff
Kesselschiff

Grimmhavn Übersicht

Wie angekündigt wurden die Erweiterungsbauten an der Handelsstadt Grimmhaven pünktlich zum TSL 2009 abgeschlossen.
Auf den folgenden Bildern wird Grimmhaven mit seinen Neuerungen übersichtlich präsentiert.
Die hauptsächlichen Neuerrungen sind die auf der östlichen Seite vorgelagerte Insel mit Windmühle und das Stadttor.
Zu diesen beiden sowie zu allen anderen Neuerrungen kommen weitere Berichte.

„Eine seichte Brise frischer Seeluft fegt den Mauern Grimmhavens entgegen an diesem sonnigen Tage. Der Himmel ist blau, nur wenige kleine Wolken nehmen den Kampf gegen die Mittagssonne auf. Vergebens.

Es ist Mitsommer in Nordland. Der alljährliche einsetzende Südwind der in dieser Zeit warme Luft
nach Nordland bringt, weht gleichzeitig Wolkenansammlungen tief ins Land, sodass man besonders in den Küstengebieten nurmehr blauen Himmel sieht.
Das nordländische Gemüt begegnet dem Mitsommer mit Freude und Geselligkeit. Feste werden gefeiert, in den Städten werden die Tore länger aufgelassen und allerorts trifft man auf fahrendes Volk.

Auch in Grimmhaven wird gefeiert. Trotz der alltäglichen Arbeiten die verrichtet werden müssen. Und so hört man neben dem Rad der Windmühle, das sich im mit seinen Flügel in den Wind legt, und den knarren der Wagen die mit einer neuen Erzlieferung durch das Osttor ziehen, fröhlisches Lachen und heiteres Gemurmel durch die Gassen schallen“.

Östliches Stadttor und Befestigungsanlage an Steilküste
Östliches Stadttor und Befestigungsanlage an Steilküste
Handelsschiff und Windmühle auf vorgelagerter Insel.
Handelsschiff und Windmühle auf vorgelagerter Insel.
Steilküste mit Mauer und Wehrgang
Steilküste mit Mauer und Wehrgang
Blick auf das Hafentorhaus und Hafen
Blick auf das Hafentorhaus und Hafen
Westliches Tor zum Blumengarten
Westliches Tor zum Blumengarten
Übersicht aus östlicher Richtung
Übersicht aus östlicher Richtung
Überblick aus Vogelperspektive
Überblick aus Vogelperspektive

Prost! Das Nordland Fass.

Das Nordland Fass„Gutes Bier muss gut gelagert werden. Aus bester nordländer Eiche fertigen die Fassbinder im Nordland ihre großen, robusten Fässer. Na dann zum Wohl…“

Hier seht ihr eine von mir verwirklichte Idee die ich neulich hatte. Ich habe eine ähnliche Konstruktion schon mal bei Brichshelf gesehen aber nicht mehr wieder gefunden, deshalb habe ich kurzer Hand selber etwas entworfen.
Die zwei Holztröge werden durch eine Lanze in der Mitte verbunden. Auf die Lanze kommen dann Rundsteine (2×2, als Abstandhalter) und zwei Räder auf denen dann die Planken aufliegen. Damit das Ganze zusammen hält, habe ich zwei Fäden rumgebunden.

PS: Die Holztröge müssen aus neueren Sets sein, da die alten Tröge kein Loch im Boden haben.

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Nordland Grenzposten

Nordland GrenzpostenHier seht ihr den Eingang zu einen Grenzposten. Die Idee dazu hatte ich während meiner Arbeiten zum Nordland.

„Weit ab im Norden von Grimmhaven und den andern Städten des Königreiches, liegt die Grenze zum restlichen Nordland. Viel zu lang um allerorts bewacht zu werden, findet man nur an strategisch wichtigen Punkten die Grenzposten der Reichsarmee.

Früher waren die Posten voll besetzt und die Besatzung gut ausgestattet. Durch den Abzug vieler Truppenteile nach Grimmhaven, hat sich die Lage jedoch drastisch verschlechtert. Viel zu wenige Männer, müssen ein viel zu großes Gebiet sichern. Dass dies nicht funktionieren kann zeigt sich immer wieder in den wiederkehrenden Überfällen der Barbarenstämme. Oft dringen diese tief ins Reich vor und bedrohen sogar die großen Städte, dann hilft meist nur die Entsendung massiver Truppenformationen um den Invasoren Einhalt zu gebieten.

Paradoxer Weise führen gerade diese kostenintensiven Unternehmungen dazu dass die Grenztruppen immer schlechter aus dem Inland versorgt werden. Weder Nahrungsmittel noch Waffen oder Baustoffe werden in ausreichender Menge geliefert.
Und so haben sich die Truppen an den Grenzen so gut es geht mit der Situation arrangiert. So kam es gerade in letzter Zeit zu regen Handel zwischen den Grenztruppen und den Stämmen die Nahe der Grenze beheimatet sind.“

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Der Sonnenkult

Anhaenger der SonnenkultesHier seht ihr einige Anhänger des Sonnenkultes. Die Idee dazu hatte ich im zuge der Entwicklung des Nordlands und Grimmhavn. Die unbewaffneten LEGO Figuren sind aus der Set-Reihe Graf-Fledermaus und die bewaffneten sind u.a. aus dem Set „Das Tor zum Bergpass“ (8813).

„Neben den vielen religösen Gruppierungen die sich seit geraumer Zeit in Grimmhavn niederlassen oder gar entwickeln, sticht der Sonnenkult besonders hervor. Nicht unbedingt durch die Zahl seiner Anhänger, die von Tag zu Tag wächst, sondern durch bestimmte Personen die sich diesem Kult anschließen. So findet man hier unter anderem gescheiterte Ritter die in diesen Tagen neue Aufgaben suchen und ihr Schwert für die Lehren vermeintlicher Erlöser schwingen.

Der Inquisition ist die Entwicklung der Dinge ein Dorn im Auge und so wurden bereits Ermittlungen eingeleitet.
Bisher ohne Erfolg…“

Die Inquisition

Zwei Maenner der InquisitionHier seht ihr zwei Männer der Inquisition. Die Idee kam mir im Zusammenhang mit der Gestaltung des Nordlandes und Grimmhavns. Allerdings schon vor gut zwei, drei Jahren.

„Vor nicht allzu langer Zeit wurde die Inquisition durch den König ins Leben gerufen. Als Antwort auf die vermehrt auftretenden Probleme mit Sekten und Kultisten jeglicher Art und dem Nutzen dunkler Magien entgegenzuwirken, aber auch um den Vielgötterglauben, der im Nordland vorherrschend ist, kontrolliert zu wissen.

Das Zeichen der Inquisition ist der „Eiserne Skorpion“. Vor hunderten von Jahren einst das Zeichen von Reinheit, wird er nun verwendet um einen Apparat zu symbolisieren, der für die Erhaltung von Recht und Ordnung in Bereichen und Dingen sorgen soll, die für das Schwert der Reichsarmee nicht erreichbar sind.

Geführt durch den vom König ernannten Großinquisitor, Hadrian Bail, besteht die Inquisition aus zwei Teilen.

Den militärischen und zugleich größeren Teil stellen die beiden Inquisitionskompanien, die zwar im Vergleich zur Reichsarmee gering in der Zahl, aber wesentlich besser gerüstet sind. So verfügen die Truppen unter anderem über Feuerbüchsen, gefährliche Waffen, die es ihrem Träger erlauben auf große Distanzen jeden schlecht gepanzerten Gegner ohne Gefahr niederzuschlagen. Der Adel sowie die Führer der Reichsarmee lehnen solch unehrenhafte Kampfweise ab und so sind gerade bei diesen beiden die Inquisitionstruppen verhasst.

Die beiden Kompanien werden im Volksmund auch „Die Scheren des Skorpions“ genannt. Nicht unbedingt, weil der Skorpion seine Gegner mit den Scheren angreift und festhält. Nein, viel mehr weil ein jeder weiß, dass der Skorpion in der Regel nicht mit seinen Scheren tötet… sondern mit seinem Stachel.

Der andere Teil der Inquisition besteht aus wenigen Männern und Frauen, von denen die wenigsten bekannt sind, geschweige denn, dass sie jemals jemand zu Gesicht bekommen hat. Und wenn doch, kann man davon ausgehen, dass dieser Jemand niemandem mehr davon berichten kann. Es sind Personen mit besonderen Fähigkeiten. Diese Fähigkeiten müssten jedem klar sein, der weiß, welches Ziel dieser Teil der Inquisition verfolgt. Neben der Infiltration und Informationsbeschaffung besteht die Hauptaufgabe darin „gefährliche“ Subjekte zu überführen und den Gar auszumachen. Und am besten so, dass das gemeine Volk nicht den geringsten Hauch einer Ahnung hat, was in seiner Nachbarschaft passiert.

So kommt auch dieser Teil der Inquisition zu seinem Namen. „Der Stachel der Inquisition hat wieder zugestochen…“ hört man die Leute reden, wenn irgendwo, irgendwer verschwunden ist, von dem man denkt, dass er im Bunde mit dunklen Wesen stand, oder über Fähigkeiten verfügte, die anderen Angst machen könnten.

Da es oft Ärger gibt, wenn man die Inquisition sieht – und man auch nicht erahnen kann, was sie vollrichtet wenn man sie nicht sieht, ist sie im geminen Volk nicht unbedingt beliebt. Aber insbesondere die Streitigkeiten zwischen Reichsarmee und Inquisition machen dem König zu schaffen. Da in vielen Fällen nicht die Zuständigkeit geklärt ist, geraten die beiden Truppen oft aneinander…“

Reichsritter

Hier seht ihr einen Reichsritter. Die Idee hatte ich schon vor geraumer Zeit im Zuge der Entwicklung des Nordlandes, nur musste ich noch ein wenig an der Geschichte arbeiten.

„Zwanzig Jahre sind seit der großen Armeereform vergangen. Zwanzig Jahre, in denen sich zeigen konnte, wie das erste stehende Heer in den Nordlanden seinen Dienst verrichtet. Nun waren die Ansätze der Reform wohl durchdacht. Bietet der König seitdem doch, jedem Ritter und jedem Mann der sich in den Dienst der Reichsarmee stellt, einen prallen Geldbeutel und ein großes Stück Land, so er fünfundzwanzig Jahre lang das Schwert gegen jeden Feind des Reiches schwingt.

So weit, so gut.

Doch scheint die Armee ihr eigener Fluch zu sein. In der gesamten Zeit des Bestehens gab es erst wenig handfeste Auseinandersetzungen und selbst diese sind Jahre her.
So rostet die Armee im augenscheinlichen Glanz der neuen Rüstungen vor sich hin. Junge Burschen, gerade aus dem Schoße ihrer Mütter entflohen, stellen den Großteil der Truppe und die eigentliche Kampfkraft sind die wenigen Veteranen die ihre letzten Monate im Dienste der Krone mit Würfelspielen und Tagträumen, die von ihrer Pension handeln, verbringen.

Aber nicht nur im militärischen Sinne hat die Reform Veränderungen hervor gebracht. Nein, auch der Adel leidet schwer an den Auswirkungen. So werden Reichsritter nicht nur aus eben diesem geworben, sondern kann nunmehr ein jeder Ritter werden, der sich im Umgang mit der Waffe und in der Führung der Truppe auszeichnet. Immer mehr verliert der Adel an Ansehen und Einfluss. Alte Prinzipien, wie Ehre und Loyalität schwinden und machen Platz für etwas vollkommen anderes.

Das Geld.

Die Gier nach eben jenem neuen Weg zur Macht in den Nordlanden lässt freie Händler zu habgierigen Kaufmännern und ehrenvolle Ritter zu skrupellosen Söldnern werden. Es ist das Geld das es einem ermöglicht Macht in jeder erdenklichen Form an sich zu reissen.

Die alten Zeiten der Lehnsherrschaft verfliegen langsam aber sicher, aber nicht wenige versuchen am alten Ideal fest zu halten. Doch scheint der König einen Prozess in gang gesetzt zu haben den er weder kontrollieren noch aufhalten kann…“

Fahrender Ritter

Hier seht ihr einen fahrenden Ritter und seinen Knappen. Die Idee kam mir gerade ganz spontan als ich am Steine sortieren war.

„Jeder Ritter in den Nordlanden ist einem Schwur nach verpflichtet den Armen und Schwachen zu helfen. So sieht man gelegentlich die fahrenden Ritter. Jene die sich diesem Schwur sehr gebunden fühlen… oder schlicht weg nicht genug Bares für ein Haus oder gar eine Burg haben. Ihr täglich Brot und das ihres Pferdes und Knappen verdienen sie sich mit Heldentaten. Meist reicht ihr blosses Erscheinen um eine gescheite Mahlzeit zu erhaschen, doch muss auch so manches Mal das Schwert gegen Wegelagerer und anderes Gesindel gezückt werden um sich den Dank der hiesigen Bevölkerung gewiss zu sein.“

Grimmhavn

Ein Model aus dem „THE BRICK TIME“ Bauhof.

Das Model stellt einen Ausschnitt der Stadt Grimmhaven da, welche in der fiktiven Welt „Die Nordlande“ ihren Platz hat. Neben einem kleinen Teil der Stadt, der an der Steilküste liegt, enthält das Model einige Teile der Hafenanlagen.
Das Model besteht aus drei Modulen mit je 2×1 grauen LEGO Standardplatten, dass hatte ich hier schon mal genauer beschrieben.

Das erste Modul zeigt eine Taverne, ein Wachhaus der Garde, welches den Übergang zum Hafenbereich kontrolliert, sowie einen Platz für Zeremonien. Ausserdem sieht man eine geheime Grotte die von der Garde genutzt wird.

Das zweite Modul beherbergt einige Anlegestellen und den Leuchtturm der Stadt.

Auf dem dritten Modul sieht man ein Handelsschiff (Hansekogge), welches gerade dabei ist anzulegen.

Info: Es ist geplant dass Model auszubauen und durch weitere Module zu ergänzen.

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Wir sind da, mit einem aktuellen Projekt.

Da es die letzten Monate recht ruhig um uns geworden ist und dieser Zustand nicht so bleiben kann, sollt Ihr hier erfahren was derzeit los ist.

Alle Mitglieder des THE BRICK TIME Teams sind derzeit stark in ihrem Privatleben gefordert, leider bleibt unser Hobby dabei auf der Strecke. Allerdings nicht ganz. In den letzten Monaten arbeitete ich mal mehr mal weniger eifrig an einem großem Projekt. Es ist noch nicht fertig, treiben mich jedoch gewisse Verpflichtungen dazu es so schnell wie möglich in den nächsten Wochen zu beenden. Warum? Dazu später mehr. Jetzt erstmal zum Projekt selbst.

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Die Kapelle am Rosenblatt See

Hier ein etwas älteres MOC, aus dem THE BRICK TIME Bauhof. Es entstand im Jahre 2004 und wurde, wie fast immer, ohne Vorlage einfach drauf los gebaut. Bei dem Modell handelt es sich um eine mittelalterliche Kappelle aus dem Nordland.

Das Modell ist geschlossen auf 2 grünen (dicken) Platten errichtet worden und durch das abnehmbare Dach, voll bespielbar.

Zur Geschichte:

„Die Kappelle wurde vor knapp 300 Jahren, im Schatten des alten Wehrturms, am Rosenblatt Seeerbaut. Sie diente den Turm- sowie den Dorfbewohnern als Gebetsstätte. Die puristiche Bauweise und Einrichtung zeugt davon, dass es den Kirchenangehörigen noch um den Glauben an sich ging und nicht darum diesen und die Macht der Kirche durch Prunk und Protz zu demonstrieren.

Während eines Krieges, wurde die Kappelle vor 100 Jahren durch einen heidnischen Kriegsherrn besetzt. Sie diente ihm als Stützpunkt während der Belagerung des alten Wehrturms. Nach einem Sommer und einem Winter Belagerung gaben sich die Aggressoren geschlagen und zogen ab

Heute ist die Kappelle ein Teil eines Klosterkomplexes der in den letzten Jahren hier errichtet wurde.“

Die Fotos:

Die Fotos zeigen die Kappelle selbst und geben einen kurzen Einblick in ihre Rolle während der Belagerung des alten Wehrturms.

Burg Falkengrund im Winter

LEGO Burg Falkengrund Ein neues Diorama aus dem „THE BRICK TIME“ Bauhof.

Es handelt sich hierbei um eine eigene Idee ohne Vorlage. Ich habe schon lange geplant eine Burg bzw. einen Bergfried in Winterlandschaft zu bauen und verwirklichte dies nun.
Das Modell wurde auf einer grauen Grundplatte errichtet, ist mit einer Innenbeleuchtung ausgestattet und voll bespielbar. Soll heißen: man kann von der Rückseite auf alle Räumlichkeiten zugreifen.
Wie schon erwähnt hatte ich hier keine Vorlage, sondern habe, wie fast immer, einfach drauf los gebaut. Die Prioritäten wurden im Bau einer Empfangshalle und einem Arbeitsraum mit Kamin gesetzt. Die Burg wurde als Teil eines größeren Ganzen gebaut dessen genaue Ausmaße mir noch nicht vollkommen klar sind.
Neben einigen Lampen (LED´s) die das Gebäude an sich mit Licht „durchfluten“, habe ich den Kamin mit einer rot leuchtenen Diode ausgestattet, welche den Eindruck eines Feuers vermitteln soll. Das ganze wird durch drei 9V Blocks versorgt die parallel geschaltet sind, um länger Energie bereitstellen zu können. Die Elektrik lässt sich durch einen Schalter, den ich passender Weise in eines der Burgteile installieren konnte, ein- und ausschalten. Die Versorgungseinheit ist unter dem Schrägdach, welches sich abnehmen lässt, untergebracht und leicht austauschbar.
Knapp 2500 Steine wurden hier von BoB in gut 40 Arbeitsstunden verbaut. Fotografiert und nachbearbeitet wurden die Bilder von Mr.Brick.

Zum Diorama:

„Die Burg gehört zu einer Reihe von Wehrburgen die der König vor geraumer Zeit zu Sicherungszwecken des Herrschaftsgebietes errichten ließ.
Jahrzehnte später ist der König zur Marionette der Kaufleute und Handelsgilden verkommen. Weder Er noch seine intrigante, dekadente Königin können das Schwinden der Macht und der Bedeutung des Lehnswesen verhindern. Mehr und mehr gewinnen die großen Städt und ihre Stadtherren an Einfluss und verändern das Land langsam aber sicher von Grund auf. Nur wenige loyale Vasallen halten dem König die Treue, aber auch hier brökeln die alten Struckturen…
Der Burgherr ist ein angesehender Gutsherr, der im Auftrag einer Handelsgilde die nördlichen Küstengebiete vermessen und kartographieren möchte. Zu diesem Zweck hat er sich den Kapitän einer Kogge eingeladen, um mit diesem am Kaminfeuer die Organisation, die Kosten, aber auch seine Bedenken einer Seefahrt in diese Küstengebiete zu besprechen.
Neben diesem Gespräch sieht man einige der Burgwachen ihren geschäftigen Treiben nachgehen, sowie den Hausmeier der unbedacht den Schnee vom Dach schafft. Wie es scheint treffen auch gerade zwei Wanderer ein. Wer weiß…“

Hier nun die Bilder, die es auch bei Brickshelf zu sehen gibt.

LEGO Burg Falkengrund LEGO Burg Falkengrund LEGO Burg Falkengrund LEGO Burg Falkengrund LEGO Burg Falkengrund LEGO Burg Falkengrund LEGO Burg Falkengrund LEGO Burg Falkengrund LEGO Burg Falkengrund LEGO Burg Falkengrund LEGO Burg Falkengrund LEGO Burg Falkengrund LEGO Burg Falkengrund


Möchtest du mehr erfahren?

Hier geht es zum Nordland Glossar.

Hansekogge

Nordland - Hansekogge Hallo zusammen,

hier mein neustes Model. Der Nachbau einer Hanse Kogge aus dem 12. Jahrhundert. Auf die Idee bin ich bei dem Aufbau des Sets 7029 (Geisterschiff) gekommen. Das Geisterschiff gefällt mir gut, aber für unser neues Projekt (das noch auf sich warten lässt) wird es nicht reichen. Deshalb wurde kurzer Hand ein (erstes) eigenes Schiff gebaut.

Die Idee war ein (neutrales) Handelsschiff zu bauen das u.a. unser neues Projekt noch mehr „Glanz“ verleiht. Viel Lagerraum und Liebe zum Detail sollten hier oberste Priorität haben.

Zum Schiff:
Der Rumpf des Schiffes besteht aus den Schiffsteilen des Wikingerschiffes 7018 (5 Stück), der Bug ist aus der alten „Piratenschiff“ Reihe. Der Fogmast* ( historisch korrekt, ohne Segel) sowie der Hauptmast sind ebenfalls, sowie viele andere Teile, aus dem Wikingerschiffset 7018. Ansonsten wurden fast nur holzfarbene Steine (braune) verbaut. Ein paar Farbtupfer durch beigefarbene und rote Steine, sowie einige Deko. Elemente runden die Sache ab.

Da die Kogge ja ein Bauchsegler war/ist hat sie keinen Klüvanbaum sonder lediglich den Fogmast vertikal zum Rumpf. (Diese Info ist ohne Gewähr.)

Das Schiff kann auf Grund des Rumpfs, der aus mehreren Teilen besteht, nicht schwimmen. Allerdings ist die Takelage voll funktionsfähig.

Daten:

Bauzeit: ca. 25 h
verb. Steine: ca. 650
Takelage: ca. 5,1 m
Länge(Rumpf): 39 cm
Länge(gesamt): 51 cm
Breite(Rumpf): 12 cm
Breite(gesamt): 14 cm
Höhe(Kiel-Mastspitze): 45,5 cm
Fläche Segel: 26×32 cm -> 832 cm2
Besatzung: 4 Mann Besatzung,
max. 8 Passagiere

Bilder:

Handelsschiff LEGO Handelsschiff LEGO Handelsschiff LEGO Handelsschiff LEGO Handelsschiff LEGO Handelsschiff LEGO Handelsschiff LEGO Handelsschiff LEGO Handelsschiff