Projekte: Sortieren muss sein

Jedes Projekt brauch Vorbereitung und Nachbereitung. Mal mehr, mal weniger. Kurz vor Weihnachten haben wir uns auf ein bzw. zwei Projekte vorbereitet und gleichzeitig alte Projekte nachbereitet. Das Ganze artete dann in farbenfrohen Zuständen aus. Allerdings stellt diese Vorbereitung eine absolut notwendige Voraussetzung für das weitere Schaffen da. Ohne ein detailliertes und vor allem funktionierendes Sortiersystem sind Bauvorhaben, insbesondere dann, wenn wie bei uns die verfügbare Zeit stark begrenzt ist, undenkbar.

Gut Ding will Weile haben und die nächste Ausstellung ist ja noch ein paar Monate hin….weiter gehts:

LEGO sorting for next project

Erfahre mehr:

– Finde Ideen und Inspirationen zum Sortieren und Lagern: TBT – Flickr Group

– Eigene Modelle erschaffen? – Die Steine dafür findest du im TBT – Store

Wieder etwas Ordnung reingebracht…

Es wurde mal wieder Zeit. Tausende Steine die in unüberschaubaren Haufen den Arbeitstisch belagerten. Ein Durcheinander dem kaum noch Herr zu werden war. Auch die Frau hatte bereits Bemerkungen ob des Zustandes zum Besten gegeben. Es gab kein Entkommen. Da musste man eben tun, was zu tun war.
Aufräumen.
Und da zufällig auch gleich noch des Sohnes Reich größer werden sollte, wurde ich passender Weise parallel dazu umquartiert. Kein Eckarbeitsplatz mehr. Nein, jetzt ist es „nur noch“ eine Wand, die mir zur Verfügung steht. Dementsprechend mussten auch die Ordnungssysteme neu arrangiert werden.

Allerdings hält die Ordnung wie immer nur bis zum nächsten Moc. Getreu dem Motto: Vor dem Moc ist nach dem Moc.

Seht selbst:

Storage 1

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Spider-Man vs. Green Goblin – Wie ein MOC entsteht

Vor einer Woche stellten wir euch das MOC „Spider-Man vs. Green Goblin“ vor, jetzt beschreibt der Erbauer Xenomurphy selber wie dieses MOC entstanden ist. Das THE BRICK TIME Team bedankt sich bei Xenomurphy, für seine Bemühungen diesen Artikel zu schreiben und das extra Anfertigen von einigen Bildern. Mehr wollen wir auch garnicht sagen und übergeben jetzt das Wort an Xenomurphy:

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Als Designer trainiert man eine Eigenschaft, die zwar angeboren ist, aber von vielen Menschen nicht ausgiebig genutzt wird: Richtig zu sehen. Das ist meiner Meinung nach, neben einer gehörigen Portion Kreativität, die wichtigste Eigenschaft, um etwas Neues und Interessantes zu schaffen. Wenn ich eine Idee zu einem neuen MOC habe, sehe ich mich um. Ich sehe mir die Dinge an, die ich bauen möchte. Ich recherchiere. Das war noch nie so einfach wie heute, dank Internet und anderer Medien. In dem konkreten Fall von „Spider-Man vs. Green Goblin“ begann ich mit einem virtuellen Spaziergang durch die Straßen von New York. Streetview ist ein unglaublich hilfreiches Werkzeug. Ich sah mir weit über einhundert Gebäude an, machte Screenshots, verglich Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Eigenarten. Welche Baustile gibt es und was ist für sie charakteristisch? Welche Häuser haben Feuerleitern? Wo sind diese angebracht und welche Arten gibt es? Liegt der Keller zum Teil oberirdisch? Welche Materialien kamen zum Einsatz? Ist es ein Geschäfts-, ein Büro- oder ein Wohnhaus? Oder eine Mischung daraus? Gibt es Dachrinnen, Blitzableiter, Blumenkästen …? Diese Liste lässt sich beinahe beliebig lang weiterführen.

Wenn ich genug Bildmaterial gesichtet habe, fertigte ich ein paar rasche, kleine Skizzen an, um die für mich interessantesten Komponenten zusammenzufügen und eine Vorstellung der Proportionen zu bekommen. Dann geht es endlich los.

Abbildung 1

Abb. 1: Explosion

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Neue Ordnung

Mein Urlaub neigt sich dem Ende zu und mal wieder bin ich so gut wie nicht zum Bauen gekommen. Neben familiären und sozialen Verpflichtungen ist bzw. war der Hauptgrund dafür die Unordnung die noch vor einigen Tagen auf meinem Arbeitsplatz herrschte.

Kaum habe ich mich voller Elan an den Tisch gesetzt um los zu legen, verging mir auch gleich wieder der „Appetit“ da noch haufenweise LEGO-Steine unsortiert rum lagen.

Da mir bewusst war, dass meine alten Sortierkästen keine Kapazitäten mehr aufbringen können, habe ich mein Sortiersystem um einige Kästen ergänzt. Neben drei neuen der 4×9 Sortierkästen, die bereits an der Wand befestigt waren, habe ich noch eine Schiene für offene Behälter an der Wand befestigt. Was sich erstaunlicher Weise echt gut macht. Zu mal man die Behälter abnehmen kann.

Falls Jemanden jetzt die Frage durch den Kopf geht, ob das Ganze Staub anfällig ist, kann ich antworten: Nein. Durch die ständige Nutzung und durch den Aspekt, dass im meinem Arbeitszimmer relativ geringe Fluktuation herrscht, ist das „Staubproblem“ so gut wie nicht vorhanden.

Lange Rede kurzer Sinn. Nach dem Aufräumen kommt jetzt endlich wieder die Zeit des Bauens.

New order

Bricklink – Bedienungsanleitung #1: Register und loslegen.

Wie von einigen gewünscht hier nun die „Bedienungsanleitung“ für Bricklink. (1.Teil)
Es handelt sich hierbei lediglich um eine Beschreibung für Käufer. Vorab: Personen die des Englischen nicht mächtig sind, sollten entweder jemanden zur Rate ziehen der Englisch kann oder die Finger von Bricklink lassen. Da die gesamte Bedienung für den internationalen Gebrauch auf Englisch ist.

Was ist Bricklink (BL)?

Bricklink (BL) ist ein weltweit funktionierender Online-Marktplatz für Händler und Privatpersonen, mit dem Schwerpunkt des Kauf/Verkaufs aller möglichen Produkte rund um LEGO (vor allem Steine).

Bricklink stellt die Möglichkeit zur Verfügung vom einzelnen LEGO-Stein bis hin zu kompletten Sets (Neu und verpackt, benutzt, etc.), alles zu kaufen und anzubieten was das LEGO Herz begehrt. Das erlaubt den Einzelnen auf ein gigantisches Spektrum an Steinen und Sets, sowie auf Besonderheiten wie z.B. Aufkleber zu greifen zu können.

Ganz grob ist ein Vergleich mit dem Auktionshaus Ebay möglich. Allerdings stehen Versteigerungen bei BL weit im Hintergrund und aus eigener Erfahrung heraus sind sie auch nicht erwünscht. Die Nutzeroberfläche ist ausschließlich in English verfügbar.

Das aktuelle Angebot: 170,487,476 items in 6,332,778 lots in 6,899 stores as of Feb 28, 2013 10:00.

Eine aktive Teilnahme ist mit dem vollendeten 18. Lebensjahr möglich. Wichtigster Punkt: Für Mitglieder die „lediglich“ kaufen ist die Nutzung von Bricklink kostenlos! Verkäufer unterliegen den BL-Fees! Zahlungsmethoden: Überweisung, IBAN, PayPal, Cash

Wie registriere ich mich?

Auf der Homepage findet man im oberen, rechten Bereich die Button „Login“ und „Register“.

Der „Login“ Button wird benutzt um sich ein zu loggen, wenn man bereits über ein registriertes Konto verfügt.

Über den Register Button kann man sich registrieren lassen. (Hier noch mal erwähnt: Registration und Mitglied sein ist kostenlos, nur als Verkäufer muss man Verfügungsprovision zahlen) Klickt man den „Register“ Button an, geht es zum:

1. Schritt:

Hier wählt man „New Member Registration“.

2. Schritt: „Select your country“

Ist glaube ich selbst erklärend. (Wenn Fragen bestehen, nur raus damit.)

3. Schritt: „Member Information“

Hier sind eure Angaben gefragt.

USERNAME bedeutet NICHT das ihr euren richtigen Namen einfügen müsst. Hierbei geht es nur um euer Synonym, mit dem ihr euch in der BL-Welt bewegt.

Wichtig ist natürlich eure Lieferadresse und euer richtiger Name. Sonst kommen eure Bestellungen nicht an. Eure Daten sind nur bei Kaufabwicklung dem Verkäufer einsehbar. Die Auswahl in welcher Währung ihr zahlen möchtet ist ein Muss wenn ihr international kaufen möchtet und der Verkäufer in seinem Shop nur (z.B.) Dollar Preise anbietet. Dann wird ein gerundeter Wert in eurer gewählten Währung (Euro) angezeigt. Ansonsten wie gehabt ausfüllen.
(Info: Es werden keine Werbe- und Spam-mails versendet. Also aus Erfahrung heraus, hatte ich noch NIE Probleme damit.)

4. Schritt: Abschluß

Ihr erhaltet auf eure Email-adresse eine Confirm-number. Diese gebt ihr nun zur Bestätigung ein. Und los geht es!

Wie kaufe ich in Deutschland (national)?

Nun kann es also losgehen. Auf der Homepage geht man auf den Menüpunkt „Buy“. (deutsch: Kaufen) Und dann auf Germany. (Deutschland) Die Zahl die hinter den Ländern steht für die Anzahl der Läden in den selbigen.

Dann öffnet sich eine Auswahl der deutschen Läden, sortiert nach Bundesländer. Hier wiederum bedeutet die Zahl hinter den Läden die Anzahl der angebotenen Objekte. (Sets, Steine, andere Produkte) Hier von sollte man sich nicht täuschen lassen. Ein großes Angebot bedeutet nicht immer auch ein gutes und vor allem preiswertes Angebot.

Wenn ihr dann einen Laden ausgewählt habt öffnet sich das Shop Fenster. Hier gibt es auf der rechten Seite eine Vorstellung der Shops und die Shop-Terms (dt: Allgemeine Geschäftsbedingungen) U.a. findet man hier i.d.R. auch die Versandkosten. Auch kann man hier feststellen ob es sich um einen privaten Shop oder um einen offiziellen Laden handelt.

Auf der linken Seite kann man unter verschieden Punkten das Angebot auswählen. Neben den einzelnen Themen als Unterpunkte findet man auch die Farben als Unterpunkt (Parts – Colors). Hier wählt man nun z.b. Sets unter dem Thema Indiana Jones aus. Auf der rechten Seite öffnet sich nun das Fenster mit den Artikeln zu diesem Thema. Hier findet ihr nun alle Informationen zu den Artikeln. Zustand (gebraucht/neu), Quantität, Kosten und Sonderangebote.

Der Einkauf erfolgt in der gängigen Einkaufswagen-Methode. Sobald ihr mit eurem Einkauf fertig seit, klickt ihr auf Checkout (linke Seite). Nun wird in bekannter Art und Weise festgestellt was man kaufen möchte und was es kosten wird. Ihr könnt auswählen ob ihr den Versand versichern wollt. (Vorher die Terms lesen!!!) Und sendet eure Bestellung ab. Es folgt eine Bestätigungsmail auf euere Email Adresse. In der Regel bekommt man binnen 24h ein Schreiben des Verkäufers in der man Kontodaten und weitere Informationen erhält.

Aus Erfahrung heraus kann ich sagen, dass ich bis jetzt (nach Überweisung) nie länger als 5 Werkstage auf meine Paket gewartet habe. Ich empfehle trotzdem erstmal kleinere Bestellungen zu machen, um Erfahrungen zu sammeln. Jedes System hat Fehler und schwarze Schafe gibt es überall. Sollte jemand negative Erfahrungen gemacht haben, bitte ich sie hier nieder zu schreiben.

Erfahre mehr:
Du bist auf der Suche nach LEGO Einzelsteinen? – Die findest du in unserem Brickscout oder BrickLink Store.

Amazon.de LEGO Shop

Ein Großprojekt: LEGO Steine kaufen! Wo und Wie? #4

Um ein Großprojekt realisieren zu können braucht man nicht nur eine Idee, Platz und Zeit. Man braucht auch die Grundlage eines jeden Mocs: LEGO-Steine

Je mehr, desto besser. Na ja, zumindest wenn man den Platz hat. Allerdings bringt es nichts, wenn man große Massen kauft, ohne vorher zu überlegen was man denn eigentlich braucht. Die Jenigen die das so machen können, ohne auf ihr Geld achten zu müssen, sei mein Neid zu gesprochen.

Und jetzt wirds interessant. Zwei der häufigsten Fragen die mir auf den Ausstellungen gestellt werden sind: „Was kostet dieses Hobby?“ und „Wie kommt man an so viele Steine?“ Die erste Frage muss sich jeder selbst beantworten. Ich oder besser gesagt wir, also das BRICK TIME TEAM, sammeln LEGO seit 25 Jahren. Da ist es schwer zu sagen was wir bis jetzt ausgegeben haben. Bzw. was im Monat ausgegeben wird. Man kauft nicht jeden Monat gleich. Es gab Zeiten (Monate, Jahre) in denen wir gar nichts gekauft haben.

Die zweite Frage möchte ich im Folgenden mal so beantworten wie ich es auf den Ausstellungen schon gemacht habe. Vom Prinzip her ist es ganz einfach. Hier mal ein ganz simples Beispiel, ohne Anspruch auf Individualität:

Baue ich eine Burg in den normalen Farben wie light-gray, dark-gray. Kaufe ich die notwendigen Formen in eben diesen Farben. 4×2´er, 4×1´er, 2×1´er, BURPS, LURPS Was das Herz, bzw. der Kopf, begehrt. Diese „Grundsteine“ kann man z.b. bei BrickScout beziehen (kaufen). Man sollte allerdings unbedingt Preise vergleichen. Bei größeren Massen lohnt sich das selbstverständlich umso mehr. Besonders wenn man kein Problem damit hat „Benutzte Steine“ zu kaufen, lohnt es sich bei BrickScout besonders die Anbieter zu vergleichen. Und wer jeden Cent umdrehen muss, sollte auch auf Versandkosten und Angebote achten! Da kann man immer ein Schnäppchen machen. Man kann natürlich auch bei LEGO direkt kaufen.

Nun braucht man selbstverständlich auch besondere Steine, für Details wie Verzierungen, Kronleuchter, Fackeln etc. Ich persönlich bevorzuge hier die Original-Sets von LEGO. Hier hat man in der Regel neben den benötigten Steinen und Figuren auch oft den Nutzen der Inspiration. Auch diese kann man, wenn man sie noch nicht zu Hause hat, entweder über BrickScout, bei LEGO, oder mal Ausnahmsweise nicht im Internet sondern beim Spielzeughändler des Vertrauens in der Nachbarschaft beziehen. Neben privaten Händlern gibt es ja die bekannten Ketten bei denen man recht oft Sonderangebote findet. Vor allem in den großen Städten. Amazon.de und diverse andere Plattformen bieten gelegentlich auch gute Angebote an.

Ein Problem hat man natürlich, wenn man spezielle Steine in großen Massen verbauen möchte. Wie diese hier z.B: 2 x 1 x 2/3 with 4 Slots, Modified 1 x 1 with Clip Horizontal. Hier empfehle ich ebenfalls BrickScout oder Pick a Brick. Wobei LEGO selbst nicht jeden Stein anbietet. Wie immer lohnt sich der Preisvergleich. Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich auch das Warten bezahlt machen kann. Nicht nur um den eigenen Geldbeutel eine Pause zu können. Nein, auch die Preise bei BrickScout verändern sich stetig.

Je nach Größe des Projektes und nach eigener Kaufkraft kann sich die Beschaffung der notwendigen Steine Tage, ehr Wochen bis Monate, wenn nicht sogar Jahre, hinziehen. Letztendlich muss jeder für sich selbst einen Weg finden an die begehrten Steine zu kommen.

Fakt ist: Auch wenn man ein gutes Angebot sieht, nicht vergessen -> immer vergleichen!!! Das heißt vor allem bei BrickScout die verschiedenen Händler mit einander vergleichen. Bei dem einem bekommt man den und den Stein billig und in großer Zahl, bei dem Anderen nur einen ganz speziellen Stein billig, dafür alle anderen sehr teuer. Da heißt es dann rechnen.

Ich bitte euch darum Feedback zu geben, ob ich einen separaten Beitrag zum Umgang mit BRICKLINK machen soll.

Erfahre mehr:
Du bist auf der Suche nach LEGO Einzelsteinen? – Die findest du in unserem Brickscout Store.

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Ein Großprojekt: Planung, Bau und Lagerung #3

Sowohl auf den Ausstellungen als auch im Blog und in diversen Foren wurde ich schön öfters gefragt wie ich denn Grimmhavn lagere. Nun habe ich mal ein paar Fotos gemacht um mir eine längere Erklärung zu sparen.

Fakt ist:
Lagerort ist mein Arbeitszimmer. Bzw. die Wände über meinem Schreibtisch.
Gelagert wird auf Regalen, welche so abgemessen sind dass von der Breite her eine 48´er Platte rauf passt. (Also ca. 40cm) Als Abdichtung nutze ich Tapezierfolie, die entweder komplett um die Module rumkommt oder an der Decke befestigt zum Regal runter gezogen wird. An beiden Enden mit Kreppband befestigt.

Hier sieht man auch auf welcher Fläche ich i.d.R. arbeite. Nämlich auf der des Schreibtisches. Dementsprechend sieht es da auch aus. Bis auf die Kisten, in denen das LEGO gelagert ist, die in einem Schrank stehen, ist das der einzige Platz den ich zum bauen habe bzw. nutze.

Desktop and storage

Storage 1

Storage 2

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Ein Großprojekt: Planung, Bau und Lagerung #2

Im Januar 2009 begann ich mit dem zweiten Teil von Grimmhavn.

Plannung:

Folgende Punkte sollten entahlten sein.
Ein Klippenvorsprung, um der Steilküste etwas „Form“ zu geben, sowie ein Wohnhaus und einen weiteren Keller in dem etwas „Action“ sein sollte. Hierzu sollte das Modul aus 2×1 48´er Platten bestehen.

Die Idee mit dem Feuer im Keller hatte ich schon wesentlich früher und ihre Umsetzung war nun an der Zeit. Damit das Ganze etwas spektakulärer wird habe ich einen Motor (Antriebsblock) installiert der über divserse Übersetzungen den Feuerkranz antreibt. Zusätzlich wurde die „geheime Grotte“ räumlich abgegrenzt.

Bau:

Die Klippen selber habe ich zum Teil schräg angesetzt, um die gewünschte „Form“ zu ermöglichen. Hierfür habe ich Schanierelemente genutzt.
Insgesamt habe ich hierfür etwa 3 Wochen gebraucht. Im Gegensatz zu den anderen Modulen von Grimmhavn eine relativ kurze Zeit. Allderings musste ich mich auch etwas ranhalten da die FEZ-Modelbauausstellung im Februar 2009 anstand.

Modulbauweise 2Teil 1#

Modulbauweise 2Teil 2#

Nachdem die Klippen und die innere Raumaufteilung soweit standen habe ich mit der Verfließung des Meeresbereiches begonnen. Dann folgte die Gestaltung und der Ausbau der inneren Bereiche.

Modulbauweise 2Teil 3#

Modulbauweise 2Teil 4#

Um eine Beleuchtung relaisieren zu können habe ich pro Forma in allen Modulen Leitungen gezogen. Um eine zentrale Versorgung zu ermöglichen, treffen sich alle Leitungen im „Antriebsraum“ auf einer Schiene. Eine farbliche Kennzeichnung der einzelnen Stromkreise garantiert den nötigen Überblickzu wahren.

Modulbauweise 2Teil 6#

Bis zu diesem Punkt erstmal. Sollten Fragen vorhanden sein, nur raus damit.

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Ein Großprojekt: Planung, Bau und Lagerung #1

Wie angekündigt, kommt hier nun der Erste Bericht zum Thema „Realisierung eines Großprojektes am Beispiel von Grimmhavn. Da es den Rahmen einfach sprengen würde wenn ich meine gesamte Dokumentation zum Projekt Grimmhavn in einen Bericht packe, werde ich den Bericht in mehrere kleinere Berichte teilen.

Planung:

Bereits im Jahr 2007, also ein Jahr bevor ich mit dem Bau von Grimmhavn begonnen habe, begann ich mit der Planung. In der Regel sieht das bei mir so aus dass ich oft im Gedanken fern ab des Hier und Jetzt bin und mir überlege was ich eigentliche machen möchte. Wenn ich denn dann klare Vorstellungen habe, schreibe und zeichne ich mir diese in ein Buch nieder und versuche sie so festzuhalten.
Da ich schon immer ein begeisterter Fan von Burgen bin und zugleich das Meer liebe, wollte ich das irgendwie miteinander verbinden. Zum Anfang beschäftigte ich mich mit dem Bau einer Burg die auf einer felsigen Insel steht und nur mit einem Boot zu erreichen ist. Allerdings war mir das nicht ausbaufähig genug bzw. zu sehr in sich geschlossen, es wäre vermutlich schwer gewesen hier Erweiterungen anzubauen. Kurze Zeit später kam ich auf die Idee eine mittelalter Stadt an einer steilen Klippenwand zu bauen die man zu drei Seiten immer wieder erweitern kann.
Im Frühjahr 2008 wurde es dann ernst. Ich erfuhr das im November 2008 eine Austellung im FEZ Wuhlheide in Berlin stattfinden sollte und entschloss mich, bis dahin mein Projekt (vorerst) mit einer Fläche von 2×3 48´er (die Grauen) zu verwirklichen.
Noch vor dem Bau habe ich eine Inventur am Lego-Steine Bestand durchgührt und überschlug in groben Rechnungen was ich noch brauchen werde. (Hier genaue Zahlen zu nennen ist aus meiner Sicht völlig unmöglich, da ich ohne CAD-Programm oder vorgefertigten Bauplänen arbeite. Sondern alles aus dem Bauch bzw. Kopf heraus baue.) Die Steine die meiner Meinung nach noch fehlten, wurden in nötiger Menge bei BrickLink beschafft. Und so ging es im Sommer 2008 los.

Bau:

Der Technische Grundgedanke bei Grimmhavn war es in modularer Form zu bauen. D.h. diverse Module sind je Teil eines Ganzen. Hierbei habe ich von Beginn an auf Verbindungstechnik zwischen den einzelnen Modulen verzichtet, da bei Verwendung von Verbindungspins in der Regel ein Lücke im Millimeterbereich ensteht die ich verhindern wollte. Und da Grimmhavn nicht zum spielen gedacht ist sondern nur zum angucken brauch ich mir wegen der Stabilität keine Sorgen machen.

Und los gings:

Modulbauweise #1

Modulbauweise #3

Ich habe insbesondere zum Anfang sehr viel mit großen Bergteilen gearbeitet, um leicht an Höhe zu gewinnen und weil es sich anbot, da ich diese in großen Mengen auf Vorrat hatte. Als die Ersten Klippen standen, ging es an die Höhlen und Keller. Auch wollte ich mir Platz schaffen für Technik die im Hintergrund arbeiten sollte.( Spannungsversorgung für Licht, Motoren für sich bewegende Elemente, etc.)
Modulbauweise #4
Wie man sieht hatte ich hier noch nicht die Idee mit Grotte und dem Zugang zum Meer. Vielmehr solte bis zu diesem Zeitpunkt eine Schmiede in diesem Bereich entstehen. Als ich zwischenzeitlich aus dienstlichen Gründen in Amerika war konnte ich in Reston ein Einkaufszentrum besuchen. Hier wurde eine Art Foto-Ausstellung veranstaltet bei der zufälliger Weise Fotos von Höhlen und natürlichen Tunneln zur Schau gestellt wurden. Auf einem der Fotos sah man eine Höhle die nur über einen Zugang vom Meer her erreichbar war.
Als ich das Foto sah, war der die geheime Grotte mental geboren und zuhause ging es gleich an die Realisierung.

Modulbauweise #5

Bis zu diesem Punkt erstmal. Im Laufe der nächsten Woche gehts weiter.
Sollte Fragen bestehen, nur raus damit.

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